Über das Forum
Das Hamburger Forum für Long Covid, ME/CFS und PAIS ist ein unabhängiges interdisziplinäres Netzwerk von Fachpersonen, Einrichtungen und Initiativen, die sich für eine bessere Versorgung von Menschen mit postinfektiösen Erkrankungen engagieren.
Die Versorgung von Menschen mit Long Covid, ME/CFS und PAIS stellt viele Beteiligte vor große Herausforderungen. Medizinische, therapeutische, pflegerische und psychosoziale Angebote existieren häufig nebeneinander, ohne ausreichend miteinander vernetzt zu sein. Gleichzeitig wünschen sich viele Fachpersonen einen Austausch über Erfahrungen, aktuelle Entwicklungen und Versorgungskonzepte.
Das Hamburger Forum möchte hierfür einen gemeinsamen Rahmen schaffen.
Unser Ziel ist es, Fachpersonen aus Medizin, Therapie, Pflege, Wissenschaft, Sozialwesen und weiteren Bereichen miteinander zu vernetzen, den interdisziplinären Austausch zu fördern und langfristig zu einer besseren Versorgung betroffener Menschen beizutragen.
Dabei verstehen wir uns nicht als Interessenvertretung oder Verein, sondern als offenes Forum für Begegnung, Wissenstransfer und Zusammenarbeit.
Wer kann teilnehmen?
Willkommen sind Fachpersonen und Einrichtungen, die im Bereich Long Covid, ME/CFS und PAIS tätig sind oder Interesse an einem fachlichen Austausch haben, insbesondere aus:
- Medizin, ärztliche Versorgung
- Physiotherapie, Ergotherapie und weiteren Therapieberufen
- Pflege
- Psychologie und Psychotherapie
- Sozialwesen und Beratung
- Wissenschaft und Forschung
- Rehabilitation und Versorgung
Unsere Leitgedanken
- Austausch fördern
- Wissen teilen
- Perspektiven verbinden
- Versorgung verbessern
Wir sind überzeugt, dass eine gute Versorgung dort entsteht, wo unterschiedliche Fachrichtungen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen.
Unser Netzwerk
Das Netzwerk steht noch am Anfang.
Das Hamburger Forum lebt vom Austausch unterschiedlicher Fachrichtungen und Perspektiven. Deshalb soll unser Netzwerk kontinuierlich wachsen.
Nach dem ersten Forumstreffen im Oktober werden wir hier nach und nach Fachpersonen, Praxen und Institutionen vorstellen, die sich am Netzwerk beteiligen und ihre Expertise einbringen. Gemeinsam möchten wir Kompetenzen sichtbar machen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und so zu einer besseren Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und anderen PAIS beitragen.
Menschen hinter dem Forum
Sabrina Schmidt, B.Sc.
Physiotherapeutin | Betriebswirtin B.Sc.
Sabrina Schmidt ist Physiotherapeutin und Betriebswirtin B.Sc. mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Menschen mit chronischen Schmerzen sowie postakuten Infektionssyndromen (PAIS), insbesondere Long COVID und ME/CFS.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den besonderen Anforderungen dieser Erkrankungen – darunter Belastungssteuerung (Pacing), Post-Exertional Malaise (PEM) sowie neurophysiologische und autonome Zusammenhänge. Dabei verfolgt sie einen evidenzorientierten und patientenzentrierten Ansatz.
Mit LongCovidReboot bietet sie Beratung und Orientierung für Menschen mit Long COVID, ME/CFS und verwandten Krankheitsbildern an. Darüber hinaus behandelt sie Patient:innen mit Long COVID, ME/CFS und PAIS physiotherapeutisch in der ambulanten Versorgung.
Als Initiatorin des Hamburger Forums für Long COVID, ME/CFS und PAIS bringt Sabrina Schmidt ihre therapeutische Erfahrung, ihre intensive fachliche Auseinandersetzung mit postakuten Infektionssyndromen sowie ihre Kontakte zu unterschiedlichen Akteur:innen der Versorgung zusammen. Ihr Anliegen ist es, Fachpersonen verschiedener Disziplinen zu vernetzen, den wissenschaftlich fundierten Austausch zu fördern und gemeinsam zu einer besseren Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und PAIS beizutragen.
Prof. Dr. Michael Stark
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie | Diplom-Psychologe | Professor für Sozialpsychiatrie
Prof. Dr. Michael Stark ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Diplom-Psychologe und Professor für Sozialpsychiatrie. Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt er sich wissenschaftlich und klinisch mit chronischen Erschöpfungserkrankungen sowie den Zusammenhängen zwischen Nervensystem, Stressregulation und Gesundheit.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der wissenschaftlichen Einordnung von Long COVID, ME/CFS und anderen postakuten Infektionssyndromen (PAIS). Gemeinsam mit Dr. Christof Ziaja forscht er an objektivierbaren diagnostischen Verfahren und neurophysiologischen Zusammenhängen, um die Diagnostik dieser komplexen Erkrankungen weiterzuentwickeln.
Durch seine langjährige Tätigkeit in Klinik, Forschung und Lehre verfügt Prof. Dr. Stark über umfassende Erfahrung in der interdisziplinären Zusammenarbeit und bringt diese als Unterstützer des Hamburger Forums in den fachlichen Austausch ein.
Als Unterstützer des Hamburger Forums bringt Prof. Dr. Michael Stark seine wissenschaftliche Expertise, seine langjährige klinische Erfahrung und seine fachliche Vernetzung in den interdisziplinären Austausch ein. Sein Anliegen ist es, die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen zu stärken und die Versorgung von Menschen mit Long COVID, ME/CFS und PAIS weiter zu verbessern.
